BKF

Berufskraftfahrer Qualifikation und Weiterbildung

 

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Fahrschule Benkler

Hauptstr. 25

78355 Hohenfels-Liggersdorf

Tel.: 0173 482 23 24

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Sehr geehrte Damen und Herren wir freuen uns Ihnen die neuen Termine für das 2013 mitteilen zu können. Ihre Anmeldung benötigen wir spätestens 14 Tage vor dem jeweiligen Termin. Für das leibliche Wohl ist wie immer gesorgt!



Datum Inhalt Beginn
24.10.15  Modul 1  8.00 Uhr
14.11.15  Modul 2  8.00 Uhr
12.12.15  Modul 3  8.00 Uhr
23.01.16  Modul 4  8.00 Uhr
27.02.16  Modul 5  8.00 Uhr

LKW

Quelle: MBWA PR

BKF

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Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz - BKrFQG

Gesetz über die Grundqualifikation und Weiterbildung der Fahrer bestimmter Kraftfahrzeuge für den Güterkraft- oder Personenverkehr

BKrFQG Ausfertigungsdatum: 14.08.2006

Vollzitat: "Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz vom 14. August 2006 (BGBl. I S. 1958)"

§ 1 Anwendungsbereich

(1) Dieses Gesetz gilt zum Zwecke der Verbesserung insbesondere der Sicherheit im Straßenverkehr durch die Vermittlung besonderer tätigkeitsbezogener Fertigkeiten und Kenntnisse und findet Anwendung auf Fahrer und Fahrerinnen, die

deutsche Staatsangehörige sind,

Staatsangehörige eines anderen Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines anderen Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum sind oder

Staatsangehörige eines Drittstaates sind und in einem Unternehmen mit Sitz in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum beschäftigt oder eingesetzt werden, soweit sie die Fahrten im Güterkraft- oder Personenverkehr zu gewerblichen Zwecken auf öffentlichen Straßen mit Kraftfahrzeugen durchführen, für die eine Fahrerlaubnis der Klassen C1, C1E, C, CE, D1, D1E, D oder DE erforderlich ist.

(2) Abweichend von Absatz 1 gilt dieses Gesetz nicht für Fahrten mit

Kraftfahrzeugen, deren zulässige Höchstgeschwindigkeit 45 Kilometer pro Stunde nicht überschreitet,

Kraftfahrzeugen, die von der Bundeswehr, der Truppe und des zivilen Gefolges der anderen Vertragsstaaten des Nordatlantikpaktes, den Polizeien des Bundes und der Länder, dem Zolldienst sowie dem Zivil- und Katastrophenschutz und der Feuerwehr eingesetzt werden oder ihren Weisungen unterliegen,

Kraftfahrzeugen, die zur Notfallrettung von den nach Landesrecht anerkannten Rettungsdiensten eingesetzt werden,

Kraftfahrzeugen, die

a) zum Zwecke der technischen Entwicklung oder zu Reparatur- oder Wartungszwecken oder zur technischen Untersuchung Prüfungen unterzogen werden,

b) in Wahrnehmung von Aufgaben, die den Sachverständigen oder Prüfern im Sinne des § 1 des Kraftfahrsachverständigengesetzes oder der Anlage VIIIb der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung übertragen sind, eingesetzt werden, oder

c) neu oder umgebaut und noch nicht in Betrieb genommen worden sind,

Kraftfahrzeugen zur Beförderung von Material oder Ausrüstung, das der Fahrer oder die Fahrerin zur Ausübung des Berufs verwendet, sofern es sich beim Führen des Kraftfahrzeugs nicht um die Hauptbeschäftigung handelt.

§ 3 Besitzstand

§ 2 Abs. 1 und 2 findet vorbehaltlich des § 5 keine Anwendung auf Fahrer und Fahrerinnen, die

eine Fahrerlaubnis der Klassen D1, D1E, D, DE oder eine gleichwertige Klasse besitzen, die vor dem 10. September 2008 erteilt worden ist;

eine Fahrerlaubnis der Klassen C1, C1E, C, CE oder eine gleichwertige Klasse besitzen, die vor dem 10. September 2009 erteilt worden ist.

§ 5 Weiterbildung

(1) Eine erste Weiterbildung ist abzuschließen

fünf Jahre nach dem Zeitpunkt des Erwerbs der Grundqualifikation oder der beschleunigten Grundqualifikation;

zwischen dem 10. September 2008 und dem 10. September 2013 im Fall des § 3 Nr. 1;

zwischen dem 10. September 2009 und dem 10. September 2014 im Fall des § 3 Nr. 2.

Die Weiterbildung ist im Abstand von jeweils fünf Jahren zu wiederholen. Abweichend von der Frist nach Satz 1 kann die Weiterbildung zu einem früheren oder späteren Zeitpunkt abgeschlossen werden, der mit dem Ende der Gültigkeitsdauer der Fahrerlaubnis übereinstimmt, soweit

im Fall des Satzes 1 Nr. 1 die sich dann ergebende Frist nicht kürzer als drei Jahre und nicht länger als sieben Jahre ist;

im Fall des Satzes 1 Nr. 2 der Zeitpunkt vor dem 10. September 2015 liegt;

im Fall des Satzes 1 Nr. 3 der Zeitpunkt vor dem 10. September 2016 liegt.

Die Weiterbildung wird durch Teilnahme an einem Unterricht bei einer anerkannten Ausbildungsstätte durchgeführt. Sie dient jeweils dazu, die durch die Grundqualifikation vermittelten Fertigkeiten und Kenntnisse auf dem neuesten Stand zu halten und gilt für alle Fahrerlaubnisklassen, für die die Pflicht zur Weiterbildung besteht.

(2) Wer eine Grundqualifikation erworben oder eine Weiterbildung abgeschlossen hat und danach zeitweilig nicht mehr als Fahrer oder Fahrerin im Güterkraft- oder Personenverkehr zu gewerblichen Zwecken beschäftigt ist, hat eine Weiterbildung abzuschließen, wenn diese Tätigkeit wieder aufgenommen wird und zu diesem Zeitpunkt die Fristen nach Absatz 1 abgelaufen sind.

(3) Wechselt ein Fahrer oder eine Fahrerin zu einem anderen Unternehmen, so ist eine bereits erfolgte Weiterbildung anzurechnen.

§ 9 Bußgeldvorschriften

(1) Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig entgegen § 2 Abs. 1 oder 2, jeweils auch in Verbindung mit Abs. 5, eine Fahrt durchführt.

(2) Ordnungswidrig handelt, wer entgegen § 2 Abs. 3 eine Fahrt anordnet oder zulässt.

(3) Die Ordnungswidrigkeit kann in den Fällen des Absatzes 1 mit einer Geldbuße bis zu fünftausend Euro, in den Fällen des Absatzes 2 mit einer Geldbuße bis zu zwanzigtausend Euro geahndet werden.

(4) Soweit die Ordnungswidrigkeit bei einer Kontrolle des Bundesamtes für Güterverkehr festgestellt wird oder in einem Unternehmen begangen wird, das seinen Sitz im Ausland hat, ist Verwaltungsbehörde im Sinne des § 36 Abs. 1 Nr. 1 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten das Bundesamt für Güterverkehr. In den übrigen Fällen ist Verwaltungsbehörde im Sinne des § 36 Abs. 1 Nr. 1 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten die nach § 8 Abs. 3 bestimmte Behörde.







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Seminarinhalte (Modul 1 bis 5)

Weiterbildung Lkw: Modul-Konzept und Produkte

Hier finden Sie Informationen zu den 5 Modulen für die Weiterbildung Lkw

Modul 1: Eco-Training

Eine wirtschaftliche Fahrweise wirkt kostendämpfend, und das nicht allein durch sinkenden Kraftstoffverbrauch, sondern auch durch geringeren Verschleiß. Mit Eco-Trainings können so erhebliche Einsparpotenziale realisiert werden.

Die Inhalte:

* Voraussetzung für wirtschaftliches Fahren: Die technische  

   Wartung

* Notwendigkeit von Abgasnachbehandlungssystemen

* Technik zur Unterstützung wirtschaftlichen Fahrens

* Analyse der Fahrwiderstände

* Eco-Fahrphilosophie

* Alternative Kraftstoffe

* Fahrer-Motivation zu wirtschaftlichem Fahren

* Wirtschaftlichkeitsrechnung

Modul 2: (Sozial)Vorschriften für den Güterverkehr

Kenntnisse zu den allgemeinen und sozialrechtlichen Vorschriften sind nicht nur Voraussetzung, um rechtlich auf dem aktuellsten Stand zu sein, sondern auch wichtig, um im Fahrerinteresse die Gefahren zu senken.

Die Inhalte:

* Allgemeine Vorschriften für den Güterverkehr

* Die sozialrechtlichen Rahmenbedingungen und deren Vorschriften

   zu Lenk- und Ruhezeiten, zum digitalen und zum analogen

   Kontrollgerät sowie zu den damit verbundenen Mitführpflichten

   gemäß EG- und AETR-Richtlinien sowie dem Arbeitszeitgesetz.

* Auffrischung von Verkehrsregeln sowie neue Vorschriften zu

   Handy-Benutzung, Mautausweichverkehr, Personen im Laderaum,

   Anschnallpflicht und Reißverschlussverfahren sowie neuer

   Verkehrszeichen.

Modul 3: Sicherheitstechnik und Fahrsicherheit

Der richtige Umgang mit den immer höheren Standards an Sicherheitstechnik in modernen Lkw macht es für den Fahrer unumgänglich, sich stets weiterzubilden. Kenntnisse dazu und zum Verhalten in Grenzsituationen werden in diesem Modul behandelt.

Die Inhalte:

* Risiken des Straßenverkehrs und Arbeitsunfälle

* Fähigkeit zu richtiger Einschätzung der Lage bei Notfällen

* Kenntnisse der technischen Merkmale und Funktionsweisen der

   Sicherheitsausstattung des Fahrzeugs

* Hinweise auf praktische Sicherheitsübungen

* Kraftübertragung und Bremsmethoden

* Kurvenfahren (unter- bzw. übersteuern)

Modul 4: Schaltstelle Fahrer: Dienstleister, Imageträger, Profi

Auftreten, Kommunikation und Verhalten des Fahrers beeinflussen das Ansehen eines Unternehmens und dessen Erfolg. Das Modul zeigt mit Hilfe von zahlreichen Beispielen Möglichkeiten auf, wie der Fahrer aktiv dazu beitragen kann, dem Unternehmen ein positives Bild zu verleihen.

Die Inhalte:

* Kenntnis des wirtschaftlichen Umfelds des Güterverkehrs und der

   Marktordnung

* Der Fahrer als Imageträger des Unternehmens

* Kommunikationspartner des Fahrers

* Die Bedeutung qualifizierter Fahrer

* Die angemessene Arbeitsorganisation

* Unterschiedliche Rollen des Fahrers

* Sensibilisierung für die Bedeutung einer guten körperlichen und

   geistigen Verfassung

* Fähigkeit, Gesundheitsschäden vorzubeugen

* Fähigkeit, der Kriminalität und der Schleusung illegaler

   Einwanderer entgegenzuwirken

Modul 5: Ladungssicherung

Unzureichende Ladungssicherung ist eine der Hauptursachen für schwerste Unfälle. Wie Fahrer ihre Ladungen richtig verladen und verzurren, erfahren Sie in diesem Modul.

Die Inhalte:

* Kenntnisse über die wirkenden Kräfte während der Fahrt

* Einsatz der Getriebeübersetzung entsprechend der Belastung des

   Kraftfahrzeugs und des Fahrbahnprofils

* Berechnung der Nutzlast und des Nutzvolumens

* Richtige Verteilung der Ladung

* Auswirkung der Überladung auf die Achse

* Fahrzeugstabilität und Schwerpunkt

* Arten von Verpackungen und Lastträgern

* Feststell- und Verzurrtechniken

* Richtige Verwendung der Zurrgurte

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